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Zweimassenschwungräder

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Ohne Zweimassenschwungräder hätten Sie einen geringeren Fahrkomfort. Durch die Drehschwingungen im Motor des Fahrzeugs würde sich nämlich die starke Geräuschkulisse ungedämpft entfalten. Die Fahrzeuge und Fahrer, die ein Zweimassenschwungrad haben, profitieren daher von einer ruhigeren Fahrt. Über den vielfältigen Nutzen und mögliche Defekte von Zweimassenschwungrädern erfahren Sie auf dieser Seite alles Wichtige. Falls Sie ein Ersatzteil benötigen, finden Sie bei Motointegrator eine große Auswahl zu guten Preisen vor.

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Welchen Nutzen bringt der Einsatz von Zweimassenschwungrädern?

Verbrennungsmotoren haben einen Hub- oder Kreiskolbenmotor als Antrieb. Bei Hubkolbenmotoren können Zweimassenschwungräder zum Einsatz kommen. Doch Schritt für Schritt, erstmal ein Blick auf die Funktionsweise eines Antriebs mit Hubkolben:

  1. Ein explosiver Vorgang setzt im Motor Energie frei.
  2. Im Zylinder erfolgt die Umwandlung der Energie in Druck und Wärme.
  3. Teil dieses Zylinders ist der Kolben, der den entstehenden Druck aufnimmt.
  4. Durch die Bewegung des Kolbens aufwärts wird der Druck an den Kolbenbolzen und die Pleuelstange weitergegeben.
  5. Von dort aus setzt sich ein Prozess fort, der das Fahrzeug fahren lässt. Das ständige Auf und Ab des Kolbens zur Druckaufnahme sowie -weitergabe ist eine essenzielle Komponente des Fahrzeugantriebs.

Während der Hubkolben in Betrieb ist, können gewisse Nachteile entstehen. Dazu gehören beispielsweise die Drehschwingungen, die aus dem Antriebsstrang entstehen. Die Folge sind Geräusche wie etwa Rasseln und Dröhnen, außerdem fällt die Schaltung des Getriebes schwerer. Durch den Einsatz von Zweimassenschwungrädern erfolgt ein Ausgleich dieser Nachteile.

Zweimassenschwungräder sind mit einem integrierten Feder-Dämpfungssystem ausgestattet. Dank dieses Systems sind sie imstande, die bei der Arbeit des Kolbens entstehenden Drehschwingungen sowie die daraus resultierenden Geräusche zu absorbieren. So läuft der Wagen leiser und lässt sich wegen der geringeren Masseeinwirkungen einfacher schalten.

Wo befinden sich Zweimassenschwungräder?

Das Zweimassenschwungrad ist unterhalb der Kurbelwelle und neben dem Drehzahlgeber montiert. Durch diese Positionierung gelingt es dem Bauteil ausgezeichnet, die vom Motor verursachten Schwingungen von dem Getriebe und dem Antriebsstrang zu trennen.

Hat jedes Fahrzeug Zweimassenschwungräder?

Heutzutage verfügen immer mehr Fahrzeuge über Zweimassenschwungräder, jedoch nicht alle. Es entwickelten sich zwischendurch Trends, wie etwa Motoren mit höheren Drehmomenten und die Priorisierung leichter Bauteile. Höhere Drehmomente begünstigen eine schnellere Beschleunigung, leichtere Bauteile fördern Kraftstoffersparnisse. Trends wie diese sorgen allerdings für eine größere Geräuschkulisse beim Fahren. Aus genau diesem Grund werden Fahrzeuge manchmal mit Zweimassenschwungrädern ausgestattet, die dann allerdings die Drehmomente wieder senken.

Ob ein Zweimassenschwungrad beim Fahrzeug zum Einsatz kommt oder nicht, ist daher pauschal nicht sicher zu sagen. Wir von Motointegrator bieten Ihnen die passenden Informationen, zu welchen Fahrzeugmarken und Modellen die Zweimassenschwungräder passen.

Defekte von Zweimassenschwungrädern sind selten

Zweimassenschwungräder gehen grundsätzlich selten kaputt. Praktischerweise verfügen sie über eine wartungsfreie Technik. Falls es zu Defekten kommt, gehen diese von einer kaputten oder beschädigten Kupplung aus. Auch vom Motor ausgehende Schädigungen eines Zweimassenschwungrades sind möglich. Diese Quellen für Defekte sollten Sie ausschließen bzw. schnellstmöglich beheben lassen, um negative Auswirkungen auf das Zweimassenschwungrad zu verhindern. Weil die Reparatur eines Zweimassenschwungrades kostspielig ist, genießt die Prävention von Schäden einen hohen Stellenwert.

Kommt es zum Defekt des Zweimassenschwungrades, so ist dies leicht erkennbar. Es treten Probleme in den Bereichen auf, in denen das Zweimassenschwungrad eigentlich unterstützt und den Komfort steigert:

  • Das Kupplungspedal beginnt, zu vibrieren. Die Häufigkeit der Vibrationen nimmt stetig zu.
  • Sobald der Motor läuft, kommen Geräusche auf. Hierbei kann es sich um rasselnde oder kratzende Geräusche handeln.
  • Der allgemeine Fahrkomfort sinkt, was neben der höheren Geräuschkulisse insbesondere auf die erschwerte Getriebeschaltung zurückzuführen ist.

Überblick über den Austausch von Zweimassenschwungrädern

Der Austausch von Zweimassenschwungrädern beginnt mit der Prüfung der Räder. Um zu prüfen, ob eine Beschädigung der Zweimassenschwungräder vorliegt, wird das Getriebe mithilfe von Spezialwerkzeug ausgebaut. Dieser Ausbau – Schritt für Schritt im groben Überblick:

  1. Abklemmen der Batterie
  2. Durchführen der Wartungsstellung des Kühlers
  3. Lösung der Befestigungsschraube zur Gelenkwelle
  4. Lösung der Radschrauben
  5. Demontage der Räder, sobald das Fahrzeug auf der Hebebühne ist
  6. Abbau der Motorwanne
  7. Abbau der eventuell vorhandenen Getriebeabdeckung
  8. Entspannung des Drehstabs links
  9. Ausbau der Gelenkwellen auf beiden Seiten
  10. Demontage der Massebänder von Getriebe und Lagerbock
  11. Abbau aller elektrischen Anschlüsse vom Getriebe
  12. Abbau des Anlassers
  13. Demontage der Getriebestütze
  14. Abzug der Stecker von Lichtern und Abbau der Schaltbetätigung

Ersatz-Zweimassenschwungräder: Das sind die bekanntesten Marken

Weil Zweimassenschwungräder wertvolle und für den Fahrkomfort essenzielle Bauteile sind, legen wir von Motointegrator einen besonders hohen Wert auf Qualität. Beispielsweise sind folgende Marken bei uns im Angebot vorhanden:

  • AISIN
  • SACHS
  • EXEDY
  • LuK

Sie können die Ersatzteile dank der übersichtlichen Suchfunktionen schnell und einfach passend zu Ihrem Fahrzeug finden.

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