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Rußpartikelfilter (287 Suchergebnisse)

Rußpartikelfilter

Diesel produzieren viel Ruß (Feinstaub), der Atemwegsprobleme verursachen und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen kann. Im Jahr 2009 wurde der Emissionsstandard "Euro 5" von der Europäischen Union eingeführt. Um die Emissionsanforderungen zu erfüllen, wurde ein Rußpartikelfilter für Dieselmotoren benötigt. Viele Hersteller haben den Rußpartikelfilter in Erwartung der Euro 5 Anforderung jedoch bereits ab 2006 in viele Dieselfahrzeuge eingebaut.

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Wie funktioniert ein Rußpartikelfilter?

Ein Rußpartikelfilter, abgekürzt DPF ist ein Filter, der in die Abgasanlage eines Dieselfahrzeugs eingebaut ist. Im Inneren des Filters befindet sich meist eine poröse Keramik beispielsweise aus Siliziumcarbid oder ein poröser Filtereinsatz aus Sintermetall mit wabenförmiger Struktur und vielen feinen Kanälen. Die Kanäle sind an ihren Enden abwechselnd offen und verschlossen, sodass die Abgase durch das poröse Filtermaterial geleitet werden. Dabei bleiben die festen Stoffe wie der Ruß aus dem Abgas hängen. Die gasförmigen Bestandteile können die Poren passieren.

Wie bei jedem Filter setzen sich auch die Poren des DPF mit zunehmender Fahrstrecke immer weiter zu. Die Kapazität der Filter zur Rußaufnahme ist jedoch begrenzt, sodass die Filter während der Fahrt regeneriert werden müssen. Die Regeneration erfolgt je nach Fahrzeug und Filter aktiv oder passiv.

Aktive Regeneration von Rußpartikelfiltern

Bei der aktiven Regeneration wird die Filtereinigung in regelmäßigen Abständen in Abhängigkeit verschiedener Parameter von der Motorsteuerung eingeleitet. Dazu wird die Abgastemperatur durch die Einspritzung von mehr Kraftstoff, oder wie bei verschiedenen Fahrzeugen von Peugeot, Ford, Mazda, Volvo und Citroen, durch die Einspritzung eines Additives kurzfristig erhöht, sodass der Ruß im Filter zu Asche verbrennt. Ist die aktive Regeneration nicht möglich, wechselt die Motorsteuerung in einen Notlaufmodus, bei dem die Motorleistung und die Abgasemissionen reduziert werden. Dies bedeutet, das entweder Additiv nachgefüllt, der Filter mechanisch gereinigt oder ausgetauscht werden muss. Dieselpartikelfilter, die aktiv mit Additiven regeneriert werden, müssen ca. alle 120.000 bis 180.000 Kilometer Laufleitung ausgebaut und mechanisch gereinigt werden, um Additivrückstände zu entfernen.

Passive Regeneration von Rußpartikelfiltern

Die passive Regeneration von Rußfiltern erfolgt automatisch, wenn die Abgastemperatur beim normalen Fahrbetrieb eine ausreichend hohe Temperatur erreicht hat, das heißt mindestens 550 Grad heiß ist. Je nach Filter kann ein vorgeschalteter Oxidationskatalysator zusätzlich die in den Abgasen enthaltenen Stickoxide in NO2 umwandeln. NO2 sorgt dafür, dass der Ruß im Filter bereits ab einer Temperatur von 250 bis 350°C verbrennt.

Sollte bei einem Filter keine aktive oder passive Regenration während der Fahrt stattfinden, kann in einer Werkstatt eine Zwangsregeneration durchgeführt werden. Sollte diese Regenration ebenfalls nicht funktionieren, muss der Filter ausgetauscht werden.

Was bedeutet es, wenn die Warnleuchte für den Rußpartikelfilter aufleuchtet?

Die in den meisten Fahrzeugen orangefarbene Warnleuchte zeigt an, dass der Partikelfilter voll ist und die Regeneration nicht abgeschlossen werden konnte. Dies passiert immer wieder, wenn ein Fahrzeug nur für kurze Fahrtstecken beispielsweise in der Stadt genutzt wird. Je nach Fahrzeug, Kraftstoff und Fahrweise ist etwa alle 400 bis 600 Kilometer eine Regeneration des Filters erforderlich. Wenn die Warnleuchte aufleuchtet, müssen die Anweisungen des Fahrzeugherstellers befolgt werden. In der Regel sollte das Fahrzeug etwa 20 Minuten lang mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h oder mehr gefahren werden. Wenn das DPF-Warnlicht danach nicht erlischt oder die Warnleuchte des Motormanagements zusätzlich aufleuchtet, sollte möglichst ohne Umwege die nächste Werkstatt aufgesucht werden, um größere Schäden zu vermeiden.

Da bei allen DPF die Asche des verbrannten Rußes zum Teil im Filter verbleibt, müssen Rußpartikelfilter grundsätzlich nach einer Laufleistung von ca. 150.000 bis 180.000 Kilometer ausgebaut und gereinigt werden. Ohne Reinigung steigt der Gegendruck im Abgasstrang, wodurch die Motorleistung abnimmt und der Verbrauch steigt.

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Top Rußpartikelfilter

Welches Öl zum Rußpartikelfilter? Worauf sollte man bei der Ölwahl achten?

Die Fahrer von Fahrzeugen mit Dieselmotoren und einem Rußpartikelfilter sollten bei der Auswahl des richtigen Motoröls besonders aufmerksam sein. Viele herkömmliche Schmierstoffe können bei der Verbrennung Rückstände in Form von Ruß erzeugen, die auf Dauer den Partikelfilter im Fahrzeug verstopfen. Diese Verstopfungen können verheerende Folgen haben, wenn der Filter nicht mehr in der Lage ist, sich zu regenerieren und deshalb später ausgetauscht werden muss. Hierfür gibt es spezielle, nahezu ohne Asche verbrennende Motoröle, die besondere Additive enthalten. Außerdem sind in diesen Schmierstoffen weniger Schwefel- sowie Sulfatsasche enthalten. Bei der Auswahl sollte ruhig auf solche Bezeichnungen wie zum Beispiel "Low-SAPS" oder "Low-Ash" beachtet werden. Motoröle mit diesen Bezeichnungen verbrennen nahezu rückstandslos und verstopfen die Rußpartikelfilter nicht.

Partikelfilter reinigen oder wechseln?

Der Austausch eines Rußpartikelfilters kann sehr schnell hohe Kosten nach sich ziehen. Je nach Fahrzeugmodell können es bis zu mehreren tausend Euro sein. Besonders schnell verstopfen die Partikelfilter für den Ruß, wenn viele Stadtfahrten anfallen. Die Rußpartikel entstehen bei der Verbrennung des Dieselkraftstoffes in verschiedenen Größen. Sie enthalten auch Schwermetalle oder andere Gifte sowie unverbrannte Kohlenwasserstoffe. Wenn die Partikelfilter für den Ruß verstopft sind, lassen sich in vielen Fällen auch reinigen. Dies kostet deutlich weniger als der Austausch. Die Partikelfilter werden dabei mit Temperaturen von etwa 600 Grad Celsius freigebrannt. Nach dem Abkühlen werden sie mit Druckluft oder Trockenschnee geeinigt. Ruß und Asche werden dabei entfernt. Nach einer solchen Reinigung ist der Filter fast genauso leistungsfähig wie ein neues Ersatzteil. Die Kosten liegen allerdings nur etwa bei der Hälfte eines neuen Filters.

Was tun, wenn der Partikelfilter voll ist? Was kann passieren?

Wenn der in Dieselfahrzeugen verbaute Partikelfilter für Ruß im Laufe der Zeit verstopft, merkt man das als Autofahrer am ehesten an der wesentlich schlechteren Beschleunigung des Fahrzeugs. Je mehr der Filter verstopft, desto geringer wird die Motorleistung. Vor allem Fahrzeuge, die viel im Stadtverkehr unterwegs sind, leiden häufig an verstopften Filtern. Abhilfe schafft hier eine höhere Temperatur des Filters von rund 600 Grad Celsius, die allerdings nur bei einem bestimmten Fahrverhalten erreicht werden kann. Es gibt zum Teil Anweisungen in den Betriebsanleitungen der Fahrzeuge, wie die Filter sozusagen frei gefahren werden können. Eine davon besagt zum Beispiel, dass das Fahrzeug für eine Viertelstunde im vierten Gang mit einer Geschwindigkeit von mindestens 60 km/h gefahren werden sollte.

Den Rußpartikelfilter selber reinigen bzw. freibrennen - was ist zu beachten?

Das klassische Freibrennen der Dieselfahrzeuge erlebt mit dem Partikelfilter für Ruß ein Revival. Es dient dazu, den Partikelfilter auf eine bestimmte Temperatur zu bringen, die er bei kürzeren Fahrten nicht erreicht, beispielsweise bei häufigen Fahrten im Stadtverkehr oder auf Kurzstrecken. Viele Fahrzeuge besitzen sogar eine Warnlampe, die an diesen notwendigen Vorgang erinnern soll. Dann muss der Motor auf etwa 2000 Touren beschleunigt werden und für eine bestimmte Zeit bei einer bestimmten Geschwindigkeit (beispielsweise 60 km/h) unterwegs sein. In der Bedienungsanleitung finden sich häufig genauere Hinweise, wie dieses Freibrennen erfolgen soll. Meist finden sich in der Anleitung auch Hinweise dazu, wie oft dieser Vorgang durchgeführt werden sollte, sofern das Fahrzeug keine eingebaute Kontrollleuchte besitzt.

Das Fahrzeug nutzen, ohne dass der Rußpartikelfilter verstopft

Oftmals lässt sich das eigentlich umweltbelastende Freibrennen der Partikelfilter für Ruß vermeiden. Dazu sollten die Fahrzeuge nicht ausschließlich im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken gefahren werden. Dieselfahrzeuge sind ohnehin prädestiniert für Langstreckenfahrten, bei denen sie auf ihre volle Betriebstemperatur kommen. Die automatische Reinigung während des Fahrens erfolgt am besten bei Fahrten auf der Autobahn oder zumindest längeren Strecken auf der Landstraße oder Bundesstraße, die bei den meisten Autofahrern einmal anfallen dürften. Wird zudem noch das richtige Motoröl verwendet, kann der Rußpartikelfilter ohne Probleme ein ganzes Autoleben lang halten.