Autobatterie leer oder defekt? Einfach selber testen, laden oder wechseln

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Autobatterie
© GettyImages / Yumi mini
Motointegrator

Extremwetterlagen beanspruchen Ihre Autobatterie enorm. Da lohnt sich ein Check der Batterie. In diesem Beitrag wird erklärt, wie Sie Ihre Fahrzeugbatterie eigenständig überprüfen können und ab wann Sie die veraltete Batterie ersetzen müssen.

Wie oft sollte man die Autobatterie wechseln?

Die Lebensdauer der Autobatterie ist abhängig vom Fahrstil und der bestehenden Bordelektronik. Häufig müssen Sie Ihre Autobatterie alle 4 bis 6 Jahre auswechseln. Allerdings können die Stromspeicher unter optimalen Voraussetzungen auch längerfristig in Gebrauch sein.
Ein Batteriewechsel empfiehlt es sich nicht erst dann, wenn bereits ein erkennbarer Schaden eingetreten ist, um plötzliche Entladungen der Batterie zu vermeiden.

Was bedeuten die Werte auf der Autobatterie?

Zum einen wird auf der Autobatterie die jeweilige Spannung in Volt (V) angegeben. Zum anderen ist die Kapazität der Batterie in Amperestunden (Ah) gekennzeichnet. Die durchschnittliche Kapazität von Autobatterien beträgt dabei 36 Ah.
Egal ob zu viel oder zu wenig Ampere auf der Autobatterie sind, in beiden Fällen kann dies zu einer Überbelastung führen.

Wie prüft man, ob eine Batterie noch gut ist?

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Ihr Auto auch am nächsten Tag noch starten wird, dann können Sie anhand eines einfachen Tests den Zustand Ihrer Autobatterie in Eigenregie überprüfen. Dafür parken Sie Ihr Auto einfach, sobald es dunkel geworden ist, vor einem Tor oder einer Wand und schalten die Scheinwerfer ein. Lassen Sie zunächst den Motor laufen und schalten Sie ihn nach kurzer Zeit ab. Beobachten Sie dabei das Licht, sollte es sich nach kurzer Zeit verdunkeln, so scheint die Batterie schwach zu sein. Auch beim Start des Motors kommt eine Schwäche des Akkus zum Vorschein, sollte der Anlasser nur noch mit Mühe den Motor drehen.
Eine leere Autobatterie lässt sich problemlos feststellen. Eine entladene Starterbatterie erkennen Sie normalerweise, sobald Sie Ihren Motor starten. Drehen Sie den Zündschlüssel um und Sie hören nur leise oder überhaupt keine Geräusche vom Anlasser, kann dies ein Anzeichen einer leeren Batterie sein.
Um eine verlässliche Prognose zu erhalten, ist es jedoch erforderlich, die Batterie verschiedenen Tests und Kontrollen zu unterziehen. Mit professionellen Batteriemessgeräten, der Kontrolle des Anlasserstromkreises und der Leistungsmessung der Lichtmaschine kann zuverlässig festgestellt werden, ob die Batterie eines Autos kaputt ist.

Autobatterie aufladen einfach selber machen

Wer die Batterie in der heimischen Garage aufladen will, benötigt eine Steckdose und ein passendes Aufladegerät. Universelle, automatische Ladegeräte mit Funkenschutz, Schutz vor Kurzschlüssen und Verpolung sind empfehlenswert. Auch ein integrierter Wärmeausgleich für niedrige Wintertemperaturen ist sinnvoll. Mittlerweile existieren sogar spezielle Autoladegeräte, die für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Funktion ausgelegt sind. Beachten Sie unbedingt die Angaben in der Betriebsanleitung des Autos im Bereich „Laden der Batterie“ und die Gebrauchsanweisung des Ladegerätes.

So machen Sie den Wechsel richtig

Bevor Sie mit dem Wechsel der Autobatterie beginnen, schalten Sie zuerst alle Stromverbraucher in Ihrem Auto aus.
Öffnen Sie nun die Kühlerhaube. Viele Fahrzeuge besitzen eine Batterieabdeckung, diese einfach nach oben ziehen. Die Befestigungsmutter der Masseklemme mithilfe eines Schraubenschlüssels lockern und die Klemmung abnehmen. Dabei darf der Massepol nicht versehentlich mit dem Minuspol der Batterie in Berührung kommen.
Anschließend lösen Sie die Sicherungsschraube des Pluspols und nehmen auch diese Klemme vom Pol der Batterie ab. Meistens muss nur eine Schraube gelöst werden. Die Halterung wird anschließend einfach ausgehangen. Seien Sie beim Herausnehmen der Batterie vorsichtig, denn sie ist sehr schwer. Die alte Batterie können Sie bei Sammelstellen Ihrer Gemeinde abgeben.
Nun können Sie die neue Batterie ins Batteriefach einlegen und mit der Halterung fixieren. Zuletzt klemmen Sie die Plusklemme an den Pluspol und die Masseklemme an den Minuspol.

Falls Sie sich den Eingriff noch nicht selber zutrauen, empfehlen wir, dass Sie den Mechaniker Ihrer Wahl ans Werk lassen. Die Routine der Profis wird Ihnen sicher dabei helfen den Vorgang besser zu verstehen, sodass Sie ihn nächstes Mal selber ausführen können.

Um ein aussagekräftiges Ergebnis zum Batteriestand zu bekommen, ist es sinnvoll, dieses mit einem Batterietester zu messen. Im Online-Shop von Motointegrator erhalten Sie eine große Auswahl an günstigen Autobatterien und Batterietestern. Einfach die richtigen Ersatzteile online bestellen, mit in die Werkstatt nehmen und Geld sparen.

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