Überblick über die Arten von Lenkgetrieben

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Lenkgetriebe
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Unter den verschiedenen Arten von Lenkgetrieben besitzt die Zahnstangenlenkung die größte Relevanz. Sie zeichnet sich nicht nur durch eine günstige Produktion, sondern auch durch eine geringe Verschleißanfälligkeit aus. Das Lenkgetriebe überträgt die Drehbewegungen des Lenkrades auf die Vorderräder. Um die gewünschte Funktion zu realisieren, existieren unterschiedliche Prinzipien. Nachfolgend erhalten Sie aber Erläuterungen zum Lenkgetriebe.

Die Aufgabe vom Lenkgetriebe

Die Lenkanlage von Kraftfahrzeugen setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Zwischen dem Lenkrad und der Spurstange befindet sich das Getriebe der Lenkung. Es besitzt eine wichtige Aufgabe: Das Getriebe wandelt die vom Lenkrad kommende Drehbewegung in eine Schiebebewegung um. Die schiebende Bewegung der Spurstange bewirkt, dass die Radträger und damit die montierten Vorderräder in die gewünschte Richtung einschlagen.

Das Lenkgetriebe: Überblick über die unterschiedlichen Arten

Es existieren unterschiedliche Arten von Lenkgetrieben, um die Dreh- in eine Schiebebewegung umzusetzen:

  • Zahnstangenlenkung,
  • Kugelumlauflenkung,
  • Schneckenlenkung,
  • Rosslenkung,
  • Schraubenspindellenkung,
  • Gemmerlenkung.

Bei der Schneckenlenkung dreht sich mit dem Lenkrad gleichzeitig eine Schneckenwelle, wodurch sich die Spurstange verschiebt. Die Rosslenkung basiert auf einem zylindrischen Finger, der in die Schneckenwelle eingreift. Die Gemmerlenkung verzichtet auf die Zähne des Schneckenrades. Stattdessen greifen parallel angeordnete Scheiben in die Schneckenwelle.

Die Schraubenspindellenkung basiert auf einer Spindelmutter, die sich abhängig von der Drehung durch die Spindelschraube des Lenkrads verschiebt. Bei der Kugelumlauflenkung handelt es sich um eine Weiterentwicklung davon. Zwischen der Spindelschraube und der Spindelmutter kommen umlaufende Kugeln zum Einsatz, wodurch sich der Reibungsverlust deutlich reduziert. Die größte Relevanz im Hinblick auf die aktuellen Automobile besitzt die Zahnstangenlenkung. Deshalb schließt sich eine ausführliche Erklärung im nächsten Abschnitt an.

© BACHTUB DMITRII / Shutterstock
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Funktionsweise und Vorteile der Zahnstangenlenkung

Seit einigen Jahren verfügt der Großteil der neu produzierten Pkws über die angesprochene Zahnstangenlenkung. Hierbei befindet sich am Ende der Lenksäule ein Ritzel. Dessen Zähne greifen in das Gewinde der Zahnstange. Die Drehung des Lenkrads bewirkt eine seitliche Verschiebung der Zahnstange. An den Enden der Zahnstange schließen sich über Kugelgelenke jeweils die Spurstangen an. Die Zahnstange gibt folglich die Bewegung des Lenkrads an die Spurstangen weiter und über die Radträger gelangt die Bewegung zu den Vorderrädern.

Als großer Vorteil der Zahnstangenlenkung gilt das einfache Konstruktionsprinzip, was zu günstigen Produktionskosten und einer leichten Montage führt. Um den Fahrkomfort zu erhöhen und die notwendige Lenkkraft zu reduzieren, findet eine elektrische oder hydraulische Unterstützung statt (Servolenkung).

Informationen zum Verschleiß vom Lenkgetriebe

Eine zuverlässige Lenkung des Autos besitzt im Hinblick auf die Verkehrssicherheit eine entscheidende Bedeutung. Es besteht aber die Gefahr eines verschleißbedingten Defekts. Aus diesem Grund bedarf es einer regelmäßigen Kontrolle Ihres Lenkgetriebes durch die zuständige Werkstatt. Der TÜV achtet im Zuge seiner Untersuchungen ebenfalls auf den Zustand des Lenksystems. Grundsätzlich gilt die Zahnstangenlenkung als verschleißarm. Aus diesem Grund lassen sich zum Zeitpunkt des Verschleißbeginns keine exakten Angaben nennen. Je höher die Fahrleistung, desto eher treten Verschleißerscheinungen auf. Außerdem begünstigen schlechte Fahrbahnbeläge defekte Lenkgelenke.

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