Alles richtig im Griff?

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Motorradhandschuhe
© Shutterstock / Andrey Armyagov
Motointegrator

Sicherer Fahrspaß nur mit Motorradhandschuhen

Neben einer sicheren Fahrweise ist für Motorradfahrer die passende Bekleidung und Ausrüstung der sicherste Schutz beim Motorradfahren. So sollten Motorradfahrer nie ohne Motorradhandschuhe fahren. Die Handschuhe sollen bei unterschiedlichen Witterungen oder Fahrtwind die Hände nicht nur warm und beweglich halten, sondern sie auch im Falle eines Sturzes möglichst gut schützen.

Motorradhandschuhe für verschiedene Jahreszeiten

Jeder Motorradfahrer sollte verschiedene Motorradhandschuhe – Sommer- und Winterhandschuhe – in verschiedenen Ausstattungen für die unterschiedlichen Witterungsbedingungen der Jahreszeiten besitzen. Auch wenn das Motorrad nicht das ganze Jahr gefahren wird, beginnt die Motorradsaison dennoch im Frühjahr und kann bis weit in den Herbst hineinreichen. Wenn die ersten Sonnenstrahlen locken, geht es schnell wieder auf die Straße. Dabei können die Temperaturen aber noch sehr niedrig sein und Handschuhe, die die Hände gut warmhalten können, sind wichtig. Unterkühlte Hände können ihre Beweglichkeit einbüßen, beginnen zu schmerzen und können eine sichere Fahrweise beeinträchtigen. Auch vor Nässe sollten die Handschuhe möglichst gut schützen. So ist beispielsweise im Frühjahr oder im Herbst immer mit einem schnellen Wetterwechsel zu rechnen. Lederhandschuhe sind bei vielen Motorradfahrern sehr beliebt, da Leder ein weiches und anschmiegsames Material ist, das die Hände auch sehr gut warmhalten kann. Außerdem gilt Leder als sehr abriebfest im Fall eines Sturzes. Ein Nachteil von Leder kann allerdings sein, dass nass gewordene Lederhandschuhe nach dem Trocknen sehr steif werden können. Im Sommer sollten die Hände in den Handschuhen nicht schwitzen, sie sollten gut durchlüftet sein, aber dennoch stabil und sicher. Viele Hersteller haben sich auf die verschiedenen Anforderungen und auch auf die Ansprüche der Motorradfahrer eingerichtet und bieten ein großes Spektrum an verschiedenen Handschuhen aus unterschiedlichen Materialien oder im Material-Mix an. So können Motorradhandschuhe beispielsweise aus Leder, Kunststoff, Gore-Tex oder Textilien und deren Mix bestehen.

Die Motorradhandschuhe müssen passen

Aus welchem Material die Motorradhandschuhe auch bestehen mögen und unabhängig von der Jahreszeit oder für welcher Art Fahrspaß sie angezogen werden, wichtigstes Kriterium ist immer, dass die Motorradhandschuhe dem Fahrer sehr gut passen. Der Gasgriff und der Brems- oder Kupplungshebel sowie weitere Schalter können nur sicher betätigt werden, wenn die Handschuhe richtig sitzen. Sind die Motorradhandschuhe zu eng gewählt, können die Hände und damit die Blutzufuhr abgeschnürt werden. Dieses kann bei längeren Fahrten oder sogar schon nach kürzeren Strecken zu Taubheitsgefühlen in den Fingern führen. Auch können die Hände im Fahrtwind sehr viel schneller auskühlen, was dann zu Steifigkeit der Hände und großer Griffunsicherheit führt. Zu groß gewählte Handschuhe können leicht verrutschen. Dieses Verrutschen reduziert nicht nur die Griffsicherheit des Fahrers, sondern kann ihn auch beim Fahren sehr ablenken, wenn er versucht die Hände immer wieder in die passende Position zu schieben. Sehr wichtig ist es auch, dass die Motorradhandschuhe am Handgelenk durch einen Riegel oder eine andere Vorrichtung gegen ungewolltes Abstreifen gesichert sind. In den meisten Fällen sind die Motorradhandschuhe durch einen Klettverschluss am Handgelenk gesichert. Dieser Klettverschluss sollte von guter Qualität sein, da Klett ansonsten schnell dazu neigt zu „verfusseln“ und sich nicht mehr sicher schließen lässt. Günstig ist es auch, wenn der Verschluss der Handschuhe an der Innenseite zum Handgelenk hin abgedeckt ist, damit keine Verletzungsgefahr bei einem Sturz oder Ähnlichem besteht.

Welche Ausstattung der Handschuhe schützt am besten?

Sehr gute Motorradhandschuhe besitzen unterschiedliche Ausstattungen und Materialien für verschiedene Schutzsituationen. Sehr wasserfest und mit atmungsaktiven Membranen sind beispielsweise viele Motorradhandschuhe aus dem Material Gore Tex ausgestattet. Diese Handschuhe sind auch sehr gut für den Sommer geeignet, da das Material sich verschiedenen Witterungsbedingungen „anpassen“ kann. Bei Wärme schwitzen die Hände nicht und bei Feuchtigkeit oder im Fahrtwind kühlen sie nicht aus. Auch überstehen die Handschuhe einen plötzlichen Regenguss sehr gut. Um bei einem Sturz bestens gewappnet zu sein, sollten Motorradhandschuhe am Handrücken und am Handballen für eine möglichst hohe Abriebfestigkeit verstärkt sein. Auch können die Handschuhe mit verschiedenen Protektoren aus Kunststoff verstärkt sein, die der Hand zusätzlichen Schutz bieten können. Mithilfe dieser Protektoren könne auch die feinen Knöchel der Finger geschützt werden, denn schon bei Stürzen in niedrigen Geschwindigkeiten kann es durch die Reibung zu starken Hitzeentwicklungen kommen oder die feinen Hand- und Fingerknochen leicht brechen. Gute Fachgeschäfte halten oftmals eine große Auswahl an verschiedenen Modellen von verschiedenen Herstellern bereit und bieten fachkundige Beratung an. Aber auch verschiedene Testberichte der jeweiligen Motorradhandschuhe können viel dazu beitragen, die besten und sichersten Handschuhe für einen ungetrübten Fahrspaß zu finden.

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