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Stoßdämpfer

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Stoßdämpfer mildern die Schwingungen der Fahrzeugfeder ab und gleichen damit Unebenheiten auf der Fahrbahn aus. Die Bauteile sorgen für die optimale Bodenhaftung und sind für Fahrkomfort und Sicherheit unverzichtbar. Defekte Stoßdämpfer können schnell zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko werden, das leider nicht immer direkt sichtbar ist.

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Was sind Stoßdämpfer?

Stoßdämpfer sind ein unverzichtbares Bauteil in Fahrzeugen und entscheidend für Fahrkomfort und Sicherheit. Beim Fahren wirken Kräfte durch Fahrbahnstöße auf die ungefederten Massen des Fahrzeugs. Aufgabe der Stoßdämpfer ist es, diese Kräfte abzufedern und den Aufbau des Fahrzeugs so schnell wie möglich wieder in seine Ausgangsposition zurückzubringen.

Außerdem sollen Stoßdämpfer die Schwingungen der Räder auf der Reifenfeder dämpfen. Ohne Stoßdämpfer wäre der Fahrkomfort massiv beeinträchtigt. Die Stoßdämpfer sorgen zudem für eine bestmögliche Bodenhaftung der Räder.

Heute werden in Fahrzeugen üblicherweise hydraulische Teleskopstoßdämpfer verbaut (mechanische Stoßdämpfer mit Blattfedern kommen vor allem bei Lkw zu Anwendung). Bei hydraulischen Stoßdämpfern kommt eine Flüssigkeit zum Einsatz: das Stoßdämpferöl.

Stöße durch die Bewegung des Fahrzeugs lösen eine Kolbenbewegung aus. Diese presst das Stoßdämpferöl durch Kanäle. Die kinetische Energie des Fahrzeugs wird dadurch in Wärmeenergie umgewandelt und so schonend aufgenommen.

Neben öl Stoßdämpfern gibt es auch Gasdruckstoßdämpfer. Diese bieten gegenüber konventionellen öl Stoßdämpfern einen Vorteil: Die Dämpfkraft nimmt auch bei längeren Fahrten nicht ab. Bei Gasdruckstoßdämpfern wird den Stoßdämpfern zusätzlich Stickstoff beigefügt, damit es nicht zur Bildung von Schaum kommt. Das öl wird durch das Gas einem Druck ausgesetzt und so die Schaumbildung verhindert.

Häufige Ursachen für Defekte an den Stoßdämpfern

Stoßdämpfer können durch einzelne extreme Belastungen - etwa Fahrbahnschäden - einen Defekt erleiden. Dasselbe gilt für mechanische Einwirkungen infolge eines Unfalls. Dies ist jedoch die Ausnahme. In der Regel handelt es sich bei Defekten am Stoßdämpfer um langfristigen Verschleiß.

Das Risiko dafür steigt mit der absolvierten Kilometerleistung des Fahrzeugs. Wer häufiger über unebenen Untergrund (zum Beispiel querfeldein oder auf unbefestigten Straßen) fährt, erhöht das Risiko dementsprechend.

Stoßdämpfer kaputt: Diese Symptome sprechen dafür

Stoßdämpfer sind Verschleißteile. Es kann deshalb vor allem bei Fahrzeugen mit hoher Kilometerleistung zu allmählichen Schäden kommen. Da diese Schäden selten über Nacht auftreten, werden Defekte häufig nicht sofort bemerkt. Bei diesen Symptomen sollten Autofahrer an einen defekten Stoßdämpfer denken:

  • Der Fahrkomfort reduziert sich durch die verstärkte Wahrnehmung von Fahrbahnunebenheiten in der Fahrgastzelle.
  • Das Lenkverhalten des Fahrzeugs verändert sich, insbesondere in Form einer schwammigen Fahrweise und einem Vibration- oder Wackelgefühl am Lenkrad.
  • Beim Fahren sind polternde Geräusche zu hören - vor allem im Bereich der Räder beim Anfahren.
  • Werden Fahrbahnunebenheiten überfahren, ist im Bereich der Stoßdämpfer ein quietschendes Geräusch zu hören.
  • Es kommt zum Austritt von öl im Bereich des Stoßdämpfers.
  • Der Reifenverschleiß ist ungewöhnlich hoch - häufig daran zu erkennen, dass das Reifenprofil der Räder nicht gleichmäßig abgenutzt wird.
  • Der Schaukeltest: Nach dem Aufschaukeln der Karosserie dauert es lange, bis das Fahrzeug wieder stillsteht.

über diese Symptome hinaus gibt es einige sicherheitsrelevante Veränderungen des Fahrverhaltens, die nicht immer in Form von Symptomen bemerkt werden. So kann etwa das Risiko für Aquaplaning erhöht sein, weil der Bodenkontakt der Räder nicht mehr optimal sichergestellt wird.

Auch das Risiko für ein Schleudern des Fahrzeugs in scharfen Kurven und eine verringerte Bremswirkung (die auch das ABS betrifft) sind möglich. Besonders problematisch ist hier, dass sich Schäden erst bei Erreichen einer Grenzbelastung (und damit in gefährlichen Verkehrssituation) bemerkbar machen.

Wer Defekte am Stoßdämpfer vermutet, sollte einen Stoßdämpfertest durchführen lassen. Dies ist zum Beispiel in Werkstätten, aber auch in Prüfstellen und bei Automobilclubs möglich. Bei Prüfstellen und Automobilclubs ist die Stoßdämpferprüfung häufig sogar kostenlos. Eine Prüfung in Eigenregie ist in der Regel nicht möglich, da ein Prüfstand für den nacheinander erfolgenden, einzelnen Test der Räder benötigt wird.

Defekte Stoßdämpfer rasch austauschen lassen

Stoßdämpfer können in der Regel nicht repariert werden. Defekte Stoßdämpfer werden achsweise erneuert. Die Erneuerung lediglich eines Stoßdämpfers auf einer Achse ist nicht zu empfehlen. Neue Stoßdämpfer verfügen stets über eine bessere Dämmwirkung als ältere Modelle. Der einseitige Austausch auf einer Achse würde somit zu einer asymmetrischen Dämpfung führen.

Wer über sehr viel Know-how und Equipment verfügt, kann die Stoßdämpfer selbst wechseln. Für die meisten Autofahrer dürfte sich ein Besuch in der Werkstatt jedoch empfehlen. In der Werkstatt werden Rad, Traggelenke, Koppelstange und Federbein demontiert und anschließend die Fahrwerksfeder gespannt. So lässt sich der defekte Stoßdämpfer entfernen und durch ein neues Bauteil ersetzen.

Bei den Kosten für den Austausch defekter Stoßdämpfer gibt es eine große Bandbreite. Die Materialkosten richten sich zum einen nach dem Fahrzeugmodell, zum anderen auch nach der betroffenen Achse. Stoßdämpfer für die Hinterachse kosten etwa 100-700 EUR, Stoßdämpfer für die Vorderachse etwa 150-1200 EUR. Zusätzlich fallen die Kosten der Werkstatt an. Hier ist mit ca. 150-500 EUR zu rechnen. Rund 100 EUR teurer wird es, wenn im Anschluss noch eine Achsvermessung erforderlich ist.

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Welche Stoßdämpfer sind besser - Öldruck- oder Gasdruckstoßdämpfer?

Steht der Dämpferwechsel an, können die Autobesitzer zwischen Gasdruck- und Öldruckstoßdämpfern auswählen. Doch ausgerechnet das am häufigsten angebrachte Argument, bei Öldruckdämpfern würde die temperaturabhängig veränderte Viskosität ein zumindest zeitweise schlechteres Dämpferverhalten bedeuten, stimmt so nicht. Denn beide Dämpfervarianten funktionieren mit Öl. Nur, dass bei den Gasdruckdämpfern das enthaltene Öl zumeist mit Stickstoff, also mit Gas, unter einen konstanten Vordruck gebracht wird.

Bei herkömmlichen Öldruckdämpfern kann Luft enthalten sein, die sich komprimieren lässt. Außerdem kann das Öl aufschäumen. Der Vordruck, der durch das Gas erreicht wird, hat zur Folge, dass der Gasdruckstoßdämpfer unmittelbar reagiert, während das beim Öldruckdämpfer etwas dauern kann. Das gesamte Fahrverhalten verbessert sich damit und ist zudem durchgehend konstant gut. Die Frage sollte daher vielmehr lauten, weshalb überhaupt noch Öldruckdämpfer ab Werk verbaut werden. Zum einen hat das etwas mit der Vergangenheit zu tun. Früher wurden diese Stoßdämpfer auch instand gesetzt, bei Motorrädern heute noch. Außerdem, und das ist wohl der entscheidende Punkt, sind Gasdruckstoßdämpfer etwas hochpreisiger.

Daher sind viele Fahrzeuge ab Werk mit Öldruckdämpfern ausgestattet gewesen, schließlich soll der Verkaufspreis attraktiv bleiben. Gasdruckstoßdämpfer waren lange Zeit der oberen Mittelklasse, der Oberklasse und Sportwagen vorbehalten. Inzwischen hat sich das Verkaufsargument jedoch etwas verändert. Mehr Sicherheit mit Gasdruckdämpfern verkauft sich besser als einige Euro weniger Anschaffungspreis. Bei neuen Stoßdämpfern sollten daher stets Gasdruckdämpfer vorgezogen werden.

Können oder dürfen Stoßdämpfer einzeln ersetzt werden?

Grundsätzlich lassen sich alle Stoßdämpfer einzeln tauschen. Jedoch sollte mindestens achsweise ersetzt werden. Komplett macht dagegen weniger Sinn. Das Fahrwerk ist über Spur (Vorspur, Nachspur) und Sturz exakt eingestellt. Das ist so wichtig, dass zum Einstellen sogar Lasertechnologie zum Einsatz kommt. Schon leichte Abweichungen verändern das Fahrverhalten und damit die Fahrsicherheit dramatisch. Wird nun ein Stoßdämpfer einzeln ersetzt, ist das Verhalten beim Einfedern der Achse nicht mehr gleichmäßig. Bei der Kurvenfahrt wird das besonders gut deutlich.

In beide Richtungen verhält sich der Wagen völlig unterschiedlich, da einmal der schlechtere Dämpfer entlastet und der bessere belastet und in die andere Richtung der schlechtere Dämpfer belastet und der bessere entlastet wird. Das generelle Fahrverhalten des Fahrzeugs wird damit unberechenbarer. Auch beim Überholen und allgemeinen Lastwechsel bricht ein Fahrzeug mit einseitigen Dämpfern eher aus. Außerdem muss gegebenenfalls auch die Spur wieder eingestellt werden. Bei unterschiedlich guten Dämpfern würde die Karosserie jetzt aber auf der Seite mit dem nicht mehr so guten Dämpfer etwas "hängen". Damit wird auch das Vermessen der Spur verfälscht. Damit fahren sich auch beide Reifen ungleichmäßig ab.

An der Vorder- und Hinterachse muss deshalb aber nicht gleichzeitig getauscht werden. Meist sind die Stoßdämpfer an der Vorderachse deutlich schwerer belastet, weil hier der Druck des Antriebsstranges (Motor, Getriebe ) größer ist. Defekte Stoßdämpfer an Vorder- und Hinterachse wirken sich daher auch unterschiedlich aus. Außerdem sollten grundsätzliche neue Stoßdämpfer verbaut werden. Die Dämpfer sind definitiv keine Ersatzteile, die gebraucht im Internet oder beim Schrotthändler erstanden werden sollten. Wer Pech hat, erwirbt nahezu verschlissene oder beschädigte Dämpfer (über ein Hindernis wie Bordstein geknallt). Wer größeres Pech hat, bekommt vielleicht sogar welche aus einem Unfallwagen.

Wie und wo lassen sich Stoßdämpfer überprüfen oder testen?

Das Überprüfen der Stoßdämpfer lässt sich einfach selbst durchführen. Auch bei Werkstätten und der Hauptuntersuchung ist das der erste Stoßdämpfertest. Dazu wird die Karosserie am Stoßdämpfer einfach mit Schwung nach unten gedrückt und schnell losgelassen. Beim Zurückfedern muss der Dämpfer sofort in der oberen Endstellung stehen bleiben. Defekte Dämpfer "schaukeln" etwas nach.

Das ist auch das Verhalten, das beim Fahren feststellbar ist. Das Fahrzeug federt ungewöhnlich tief ein und schaukelt sich förmlich hoch, wenn die Unebenheiten über eine längere Distanz vorhanden sind. Bei kürzeren, aber heftigeren Unebenheiten ist ein "Rumpeln" zu hören. In jedem Fall wird nun das Fahrverhalten schwammig und damit zum Risiko. Wer sich jedoch nicht sicher ist und den Zustand der Dämpfer nicht beurteilen kann, sollte eine Werkstatt seines Vertrauens aufsuchen - oder bei einem unabhängigen Prüfdienst wie TÜV oder Dekra vorbeifahren. Diesen bieten spezielle Dämpfertests an. Dabei wird die Restdämpfung ermittelt. Außerdem wird überprüft, wie gleichmäßig gut die Dämpfer einer Achse reagieren. Eine Restdämpfung von 50 bis 60 Prozent ist noch in Ordnung, der Unterschied zwischen links und rechts sollte nicht mehr als 5 Prozent betragen.

Was ist zu tun, wenn die Stoßdämpfer Geräusche verursachen?

Sind Stoßdämpfer verschlissen, können sich bis dahin unbekannte Geräusche entwickeln. Typisch ist das Rumpeln, wenn das Fahrzeug über Unebenheiten fährt. Oft werden zwar die Stoßdämpfer, nicht aber die Domlager überprüft. Im oberen Bereich, wo die Dämpfer befestigt sind, befinden sich bei den vorderen Dämpfern Domlager. Außerdem werden Gummis eingesetzt, jedoch an den Federn.

Diese können ebenfalls zu knirschen beginnen oder für andere seltsame Geräusche verantwortlich sein, wenn sie alt und porös werden. Auch ein Federbruch könnte vorliegen. Ein weiteres Problem bei Geräuschen ist der Umstand, dass diese von anderen Fahrwerksteilen (Quer- und Längslenker, Lagerbuchsen, Stabilager usw.) über die Dämpfer übertragen werden können. Daher sind die Geräusche durch einen Laien und selbst durch einen Mechaniker nicht immer eindeutig zuzuordnen. Die Fahrt zur Werkstatt ist daher unbedingt anzuraten.

Darüber hinaus kann es aufgrund einer veränderten Viskosität im Winter zu Geräuschen durch das Öl kommen. Explizit sehr kalte Nächte können hier ursächlich sein.

Wann und warum sollten Stoßdämpfer ausgewechselt werden?

Pauschal lässt sich keine Antwort geben, wann Dämpfer getauscht werden sollten. Denn jedes Fahrzeug wird anders eingesetzt. Viel Autobahn beansprucht weniger als Land- und Nebenstraßen. Hängerbetrieb, immer oder häufig besetzt oder beladen macht ebenfalls einen Unterschied. Ebenso wie sportliches Fahren mit häufigen und massiven Lastwechseln. Wenn jemand nicht erkennt, ob die Dämpfer schlecht sind, kommen erste Hinweise oft von Werkstätten, die die Sommer- zu Winterrädern und umgekehrt tauschen.

Ungleichmäßig abgefahrene oder ausgewaschene Reifen (wellenförmig) sind Anzeichen für defekte Stoßdämpfer. Abhängig von individuellen Fahranforderungen und Fahrleistung sollte bei unabhängigen Stellen wie TÜV oder Dekra ein Stoßdämpfertest durchgeführt werden. Daraus lässt sich dann schließen, innerhalb von welchem Zeitraum der nächste Test oder ein Wechsel anstehen sollte.