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Ölkühler für VW

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Ölkühlung im Kfz - Anwendung und Funktion

Die im Verbrennungsmotor eines Kfz befindlichen Bauteile sind großer Hitze ausgesetzt und können dadurch sehr hohe Temperaturen annehmen. Um die Überhitzung von zum Beispiel Kolben zu vermeiden, wird Motoröl zur Kühlung eingesetzt. Dieses zirkuliert innerhalb des Motors und nimmt die Wärme auf, wobei der im Vergleich zu anderen Flüssigkeiten höhere Siedepunkt ausgenutzt wird. Jedoch dient das Motoröl nicht ausschließlich der Motorkühlung, sondern auch der Schmierung der verschiedenen Bauteile. Da auch das Motoröl ab einer gewissen Temperatur überhitzen kann, werden Ölkühlungssysteme in den Ölkreislauf integriert.

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Ölkühler, Motoröl NISSENS 91607
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Ölkühler, Automatikgetriebe THERMOTEC D4W021TT
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Ölkühler, Automatikgetriebe NISSENS 91505
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Ölkühler, Automatikgetriebe NRF 31186
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Ölkühler, Automatikgetriebe NRF 31265
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Ölkühler, Motoröl NRF 31259
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Ölkühler, Motoröl NRF 31172
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Ölkühler, Motoröl THERMOTEC D4A021TT
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Gehäuse, Ölfilter NRF 310257
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Ölkühler, Motoröl NRF 31938
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Ölkühler, Motoröl NRF 31266
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Ölkühler, Automatikgetriebe NRF 31747
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Ölkühler, Automatikgetriebe NISSENS 90666
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Ölkühler, Motoröl NRF 31205
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Ölkühler, Automatikgetriebe THERMOTEC D4W023TT
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Funktionsprinzip und typische Anwendungen

Bis in die 1990er gab es noch wenige Fahrzeuge, die ein luftgekühltes Aggregat hatten. Typische Beispiele wären die Boxermotoren vom VW-Käfer oder der letzte luftgekühlte Porsche 911. Dennoch ist die Wasserkühlung bei den meisten Fahrzeugen selbstverständlich. In den 1960ern und 70ern wurden vor allem bei Mercedes Dieselmodelle zusätzlich mit einem Ölkühler versehen. Später kamen auch immer mehr Automatikgetriebe dazu, die nun einen Ölkühler bekamen.

Inzwischen sind Ölkühler noch wichtiger geworden. Das aktuell noch immer vorherrschende Downsizing von Motoren, also mehr Leistung aus kleineren Motoren (als vom Vorgängermodell) liegt im Trend. Die Mehrleistung wird insbesondere durch eine Kompressor- oder Turboaufladung erzielt. Diese Bauteile (Turbolader, Kompressoren) wiederum erhitzen sehr stark und benötigen ebenfalls Kühlung. Teilweise kommen dafür Wasser und Luft zum Einsatz, vornehmlich aber Motorenöl aus dem Motorölkreislauf.

Zu diesem Kühlprinzip gehört natürlich auch ein Ölkühler. Auch hier gibt es unterschiedliche Ausführungen. Die einfachste Technologie sind im Automobilbau Ölfiltergehäuse, die zusätzlich mit Kühllamellen und Ölkühler ausgestattet sind. Es gibt aber auch Kühlsysteme, die einen Kühler wie den Wasserkühler nutzen. Dieser wird dann auch in der Regel als schmaler Kühler neben oder unter dem Wasserkühler eingebaut. Vor oder hinter dem Wasserkühler ist ebenfalls möglich, allerdings ist hier zumeist schon der Klimakühler verbaut. Beide Systeme, also am Filter bzw. in das Filtergehäuse integriert und als Frontkühler, gibt es auch zum Nachrüsten.

Wann erscheint ein Ölkühler sinnvoll?

Es sind vor allem turbo- oder kompressorgeladene Motoren, die mit einem Ölkühler ausgestattet werden sollten. Bei nicht aufgeladenen Motoren kann es ausreichend sein, einfach ein hochwertigeres Motorenöl , das weniger hitzeempfindlich ist, zu verwenden. Um den Bedarf eines Ölkühlers festzustellen, sollte die Öltemperatur unter verschiedenen Betriebsbedingungen gemessen werden. Die Temperaturanzeige der Fahrzeugarmaturen ist nicht ausreichend, da sehr ungenau. Es gibt aber auch etliche Serienmodelle verschiedener Hersteller, deren Motorisierung ohne Serienölkühlung auskommen muss, aber durchaus durch zu hohe Öltemperaturen auffallen. Insbesondere Fahrzeuge aus den ersten Downsizing-Generationen und natürlich mit Ladern sind davon betroffen. Ansonsten sollte die Ölkühlung vor allem im Motorsport ein Thema sein.

Was sollte beim Kauf eines neuen Ölkühlers beachtet werden?

Denn es muss noch zwischen Fahrzeugen unterschieden werden, die serienmäßig (und auch optional seitens des Herstellers) mit einem Ölkühler ausgestattet sind und solchen, die nachträglich eingebaut werden. Auf jeden Fall, ob als Nachrüstteil oder als Ersatzteil, ist es wichtig, ausschließlich auf hochwertige Ware namhafter Hersteller zurückzugreifen. Hier liegt der Unterschied vor allem im nicht sichtbaren Detail.

Beispielsweise der Wandstärke oder/und der Legierung der Kühlrippen. Darüber hinaus muss bei Nachrüstartikeln der Platz vorhanden sein, den Ölkühler und gegebenenfalls die Ölleitungen nachträglich noch zu integrieren. Außerdem erhöht sich natürlich der Ölbedarf. Entsprechend der Leitungslängen und Querschnitte sowie des Kühlervolumens wird mehr Motoröl benötigt. Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass der Ölstand in der Ölwanne nicht ansteigen kann. Denn dann könnte die Kurbelwelle in das Öl schlagen und mit Luft vermischen. Wie in einem Mixer wird das Öl dann schaumig geschlagen und verliert massiv an Schmierleistung.

Ölkühler mit oder ohne Thermostat?

Eine weitere Frage ist die nach einem Thermostat bei Nachrüst-Ölkühlern. Grundsätzlich ist ein Thermostat nicht zwingend notwendig. Aber durch das fehlende Thermostat kann es passieren, dass das Motorenöl insbesondere in Ausnahmesituationen wie an klirrend kalten Tagen seine optimale Betriebstemperatur nicht ansatzweise erreicht. Das hat dann gerade im Winter eine zähere Viskosität zur Folge, was wiederum eine schlechte Ölversorgung des Motors und damit eine nur eingeschränkte Schmierung nach sich zieht. Daher ist die Ölkühlung mit integriertem Thermostat angeraten.

Welche Schläuche für den Ölkühler verbauen/benutzen?

Bei den verwendeten Schläuchen oder Leitungen muss es sich um Hydraulikschläuche und Hydraulikleitungen handeln. Diese Komponenten vertragen einerseits hohe Drücke, gehen aber ebenso souverän mit hohen Temperaturen um. Vorzugsweise sollten die Ölleitungen und Ölschläuche fahrzeugspezifisch und vom selben Hersteller wie des Kühlers erworben werden. Natürlich können Hydraulikschläuche und Leitungen auch individuell angefertigt werden.