Leder verströmt einen wunderbaren Duft, den viele Autobesitzer sehr schätzen. Um diesen möglichst lange genießen zu können und die natürliche Optik des Leders zu erhalten, ist die regelmäßige Lederpflege im Auto unerlässlich. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie die Lederpflege der Autositze funktioniert, welche Pflegemittel Sie verwenden können und welche Hausmittel gegen Flecken helfen.
Die besten Pflegemittel für die Lederpflege Ihres Autos
Sie selbst entscheiden, welches Produkt Sie für die Lederpflege Ihres Autos bevorzugen. Häufig richtet sich dies aber danach, welche Art von Oberfläche und welchen Teil der Ledersitze Sie aufbereiten wollen. Gute Pflegemittel erhalten die Farbintensität des Leders, halten es geschmeidig und bewahren so seine Langlebigkeit. Besonders empfehlenswert ist diese Lederpflege fürs Auto:
- Lederfett: Es basiert meist auf tierischen Fetten. Sie verleihen den Ledersitzen wasserabweisende Eigenschaften.
- Lederöl: Diese Lederpflege fürs Auto ist stark rückfettend und verhilft ausgetrocknetem Leder zu neuem Glanz. Durch die flüssige Konsistenz ist es etwas schwieriger zu verarbeiten.
- Lederwachs: Dieser Balsam enthält Harze und/oder Wachse (z. B. Bienenwachs). Er wird sparsam aufgetragen und pflegt Autoleder nachhaltig.
- Lederlotion: Lederpflegemilch sorgt für eine intensive und schonende Reinigung. Der integrierte UV-Filter stellt sicher, dass das Leder nicht ausbleicht.
Lesen Sie genau die Herstellerangaben: Nicht jedes Pflegeprodukt passt zu jeder Art von Leder. So können Sie etwa herkömmliche Reinigungsschäume oft für belüftete Autositze verwenden, nicht aber für Nubuk- oder Veloursleder.
Tipp: Für kleine Teilbereiche eignen sich Lederpflegetücher besonders gut. Sie enthalten hochwertige Bestandteile wie Jojoba-Öl, das Ihr Lederlenkrad oder Ihre Ledersitze nachhaltig glättet.
Lederpflege mit Hausmitteln: Was ist dran an Spülmittel & Co.?
Im Internet finden sich zahlreiche Hausmittel für die Fleckentfernung, Reinigung und Lederpflege der Autositze. Die folgende Tabelle zeigt, welche wirklich funktionieren:
Absolut nicht für die Lederpflege im Auto geeignet ist übrigens Schuhcreme. Rauleder und perforiertes Leder bekommen dadurch schnell Flecken. In jedem Fall sollten Sie Hausmittel immer erst an einer unscheinbaren Stelle ausprobieren.
Tipp: Wann immer Sie bei der Lederpflege im Auto mit Hausmitteln und Wasser arbeiten, nutzen Sie destilliertes Wasser. Ansonsten könnte der enthaltene Kalk zu Kalkrändern führen.
Ledersitze pflegen: So funktioniert die Lederpflege im Auto
Viele Autobesitzer stellen sich die Frage, wie häufig die Lederpflege der Autositze überhaupt erforderlich ist. Dunkle Ledersitze benötigen nicht öfter als ein- bis zweimal pro Jahr eine Reinigung. Helle Sitze hingegen sollten Sie im Idealfall alle drei Monate pflegen, um Verfärbungen durch Abnutzung der natürlichen Schutzschicht zu vermeiden. So gehen Sie bei der Pflege vor:
- Entfernen Sie zunächst lose Schmutzpartikel mit dem Staubsauger oder einer weichen Bürste.
- Tragen Sie die gewählte Lederpflege mit einem Schwamm oder einem Mikrofasertuch vorsichtig von Naht zu Naht auf. Nutzen Sie nur eine geringe Menge, um Verfärbungen durch Rückstände zu vermeiden.
- Bearbeiten Sie so nach und nach die gesamte Fläche. Lassen Sie einzelne Stellen aus, droht ein fleckiges Gesamtbild.
- Säubern Sie Ihr Lederlenkrad sowie andere lederbezogene Bauteile wie den Schaltknüppel oder den Handbremssack zunächst gründlich, ehe Sie sie behandeln.
- Um hartnäckige Verschmutzungen zu entfernen, können Sie es mit Reinigungs- oder Waschbenzin versuchen.
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